Rund um Žirgų ragas
5 km · ~90 Min. · 10 Stationen · kostenlos
Der Weg, der Žirgų ragas umrundet, gewährt aus der Ferne einen Blick in eine geheime Welt der Sande – die Toten Dünen, die sich weithin im Naturreservat Nagliai erstrecken. Einst begruben sie so manches Dorf. Im 19. Jahrhundert gründeten Siedler aus den versandeten Dörfern Pervalka. Von der spannenden Geschichte der Gegend zeugen die erhaltenen historischen Namen der Kaps Žirgų und Birštvyno. Auch der Name Pervalka (Perwelk) ist älter als die Siedlung selbst – von hier aus „schleppte“ das Heer des Deutschen Ordens seine Streitkräfte über das Haff.
-
Rastplatz mit Feuerstelle
An diesem Rastplatz können Sie nach den zurückgelegten Kilometern eine Pause einlegen. Hier ist ein toller Ort für ein Picknick, und an der sicheren Feuerstelle können Sie Familie oder Freunde sogar mit einem deftigen Mittagessen verwöhnen.
-
Vogelbeobachtungsturm
Vom Turm aus können Sie die im Haff brütenden und überwinternden Vögel beobachten oder einfach das weite Panorama des Kurischen Haffs genießen.
-
Žirgų ragas
An dem in alten Urkunden erwähnten Žirgų ragas brach die berittene Armee des Ordens zu ihrer Reise zur Burg Ventė auf, die auf der anderen Seite des Haffs stand.
-
Blick auf den Leuchtturm
Von der Landzunge Žirgų ragas öffnet sich der Blick auf den einzigen im Wasser stehenden und bis heute in Betrieb befindlichen Leuchtturm des Kurischen Haffs, der 1900 auf einer künstlichen Insel errichtet wurde.
-
Uferanrisse
Die Ufer des Haffs werden ständig von Strömungen abgetragen, weshalb man bei einer Wanderung am Haff entlang sandige Steilwände entdecken kann.
-
Birkenwald von Birštvyno
Die das Kap durchziehenden Waldpfade führen durch gemütliche Kiefernwälder, dunkle Fichtenwälder, feuchte Schwarzerlenbestände und endlose Birkenwälder, von denen die Halbinsel ihren Namen erhielt.
-
Imkerweg
Der zum Haff führende Weg wurde nach der einst nahegelegenen Forschungsstation für Bienenzucht benannt. Vom Festland abgetrennt, eignete sich die Nehrung ideal für die Erforschung neuer Bienenrassen.
-
Leuchtturm von Žirgų ragas
Der Leuchtturm von Žirgų ragas wurde 1900 auf einer kleinen künstlichen Insel errichtet. Es ist der einzige Leuchtturm des Kurischen Haffs, der nicht auf dem Festland steht.
-
Fichtenwald
Den größten Teil der Dünen der Kurischen Nehrung bedecken lichte Kiefernwälder; nur stellenweise begegnen wir kleinen Fichtenbeständen, die als kleine „Inseln“ verteilt sind. Dieses Waldmosaik wurde von Förstern zur Erhaltung der biologischen Vielfalt geschaffen.
-
Blick auf die Toten Dünen
Hier öffnet sich eines der schönsten Panoramen der Kurischen Nehrung – das jenseits der Bucht sich erstreckende Naturreservat Nagliai.